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Am vergangenen Donnerstag verletzte sich Außenbahnspieler Alexander Borck während einer Trainingseinheit schwer. Was war passiert? Der Victorianer brach sich das Wadenbein und den Innenknöchel. Zudem wurden verschiedene Bänder in Mitleidenschaft gezogen.

Nach eigenen Angaben ist der Spieler beim schnellen Zurücklaufen mit dem Fuß im Boden hängengeblieben. Dabei verdrehte sich das Bein so, dass das Sprunggelenk „durch war“, wie es Alexander Borck beschreibt. „Ich habe natürlich sofort gesehen, was passiert ist, als ich mir mein Bein angeguckt hatte und war im ersten Moment sehr geschockt.“

Sofort eilten Mitspieler und Trainer zum am Boden liegenden Teamkameraden. „Das hatte mir schon sehr geholfen, dass die anderen so schnell bei mir waren und, dass sie beruhigend auf mich eingeredet, mich abgelenkt und auch die Hand gehalten haben.“ Ehrgeizig wie wir Alexander Borck kennen, verwandelte sich sein Schock aber rasch in andere Gedanken: „Ich hatte mich dann ziemlich schnell mehr darüber geärgert, dass ich beim Saisonstart nicht spielen und auch erstmal nicht auf die Arbeit fahren kann, statt dass ich Schmerzen verspürt habe.“

Alexander Borck zeigt sich ehrgeizig und hoffnungsvoll – Zweite OP steht noch aus

Alexander Borck beim Hanteltraining im Krankenhaus. Foto: privat

Noch am selben Abend wurde „Schlachter“, wie er von allen gerufen wird, im angrenzenden UKE das erste Mal operiert. Von dort schickt er regelmäßig Bilder und zeigt, dass er auf keinen Fall verzweifelt, auch wenn er mit einem externen Fixateur (Metallgestänge das von außen den Bruch stabilisiert) ans Krankenhausbett „gefesselt“ ist. Dieser Fixateur bleibt etwa eine Woche im Bein, bis die Schwellung abklingt und die zweite Operation durchgeführt werden kann.

Alexander Borck auf die nun anfallende Ausfallzeit angesprochen: „Ich werde das so kurz wie möglich halten. Mir wurden auch schon Hanteln ins Krankenhaus gebracht. Ich muss ja schließlich was tun und kann mich nicht hängenlassen.“ So kämpferisch, voller Tatendrang und hoffnungsvoll und stark kennen wir ihn.

Wir vom SC Victoria sind natürlich weiter mit den Gedanken beim Spieler. Wir drücken Alexander Borck die Daumen, dass auch die noch anstehende Operation sowie der anschließende Heilungsprozess so verläuft, wie es von den Ärzten angedacht und von Alexander Borck gewünscht ist. Come back stronger!!