Entweder – Oder: So läuft es, wenn der FC Süderelbe auf unseren SC Victoria trifft. Eine Graustufe scheint es nicht zu geben. Denn in den letzten zehn Aufeinandertreffen gab es kein einziges Unentschieden. Zweimal siegte der FCS und achtmal verließ Vicky erfolgreich den Platz. Auch was die Trefferanzahl angeht, lässt die Vergangenheit für die Zukunft hoffen. Denn seitdem sich die Kicker vom Kiesbarg wieder dauerhaft in der Oberliga befinden (seit 2014), fielen im Aufeinandertreffen mit unserem SCV nie weniger als drei Tore. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dies am Sonntag den 03. November ab 13 Uhr fortgeführt werden kann, wenn wir wieder mal am Kiesbarg zu Gast sind und sich unsere Teams gegenüberstehen.

Für Klaas Kohpeiß wird die Partie beim FCS quasi zum Heimspiel. Foto: Christian Küch

Am Ende der englischen Woche, nachdem der 21. Spieltag vom Hamburger Fußballverband vorgezogen und bereits am vergangenen Donnerstag ausgetragen wurde, werden beide Mannschaften nochmal alles geben wollen, um die drei kurz hintereinander gespielten Partien versöhnlich abzuschließen. Denn am Reformationstag gelang es keiner der beiden Truppen, für sich ein gutes und den eigenen Ansprüchen entsprechendes Ergebnis zu erzielen. Während der FC Süderelbe beim FC Teutonia mit 0:4 ordentlich in die Schranken gewiesen wurde, kamen wir in Buchholz nicht über ein 2:2 Unentschieden hinaus. Nun gilt es quasi, „Schadensbegrenzung“ zu betreiben. Vor allem unseren Wikingern würde ein Auswärtssieg mal wieder gut zu Gesicht stehen. Denn auch wenn wir im eigenen Stadion eine Macht und unschlagbar zu sein scheinen, läuft es in dieser Saison auswärts bisher ganz anders. Der Knoten muss also auch auf einem fremden Feld mal ordentlich platzen. Schön wäre es natürlich, wenn dies beim FC Süderelbe passiert.

Eine besondere Beziehung zwischen den Akteuren

Dieser Wunsch hat aber wirklich nur etwas mit unseren Ansprüchen und nicht mit einer Antipathie gegenüber des FCS zu tun. Denn das Miteinander könnte kaum besser sein. Gerade in unserem Team gibt es einige Kicker, die eine Vergangenheit bei Süderelbe haben. Beide Seiten verbinden viele Freundschaften unter den Spielern. Deshalb ist es für einige Akteure immer ein sehr besonderes Aufeinandertreffen, weil man sich eben so sehr schätzt. Und genau sowas ist neben dem Sport auch immer etwas ganz Besonderes und sehr schön, wenn es gepflegt wird. Auch wenn die Freundschaft während der wichtigen 90 Minuten selbstverständlich erstmal zunächst auf Eis gelegt wird. Apropos Eis: laut der momentanen Wettervorhersage soll Regen erst nach der Partie einsetzen. Allerdings soll es bei 13 Grad Celsius dauerhaft bewölkt sein. Macht aber nichts. Denn auch der FC Süderelbe besitzt eine überdachte Tribüne, von wo aus man ebenfalls das Geschehen gut verfolgen kann.

Das Stadion der Gastgeber findet ihr im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek, dem am weitesten im Südwesten gelegenen Stadtteil Hamburgs. Genauer gesagt, befindet es sich in der Straße namens „Kiesbarg“. Reist ihr mit dem Auto an, müsstet ihr euch in den umliegenden Straßen einen Parkplatz suchen und demnach am besten nicht erst kurz vor knapp auf den Weg machen. Wir freuen uns jedenfalls sehr, wenn ihr euch dazu entschließt, euren Sonntags- und vielleicht auch Familienausflug mal südlich der Elbe zu unternehmen und wir uns dort sehen können. Bis dahin.


AUTOR: Mathias Reß