Torwart Hendrik Rabe will seine Chance, die sich ihm bietet, nutzen. Foto: Christian Küch

Alter: 23
Position: Torwart
Vereine: WSV Tangstedt, SC Alstertal-Langenhorn
Beziehungsstatus: „glücklicher Single“
Spitzname: Ole
Moin „Ole“, erstmal die wichtigste Frage vorneweg: Was geht nach dem Abgang von Stammkeeper Dennis Lohmann in die vor?
Hendrik Rabe:
„Für mich ist das natürlich jetzt eine riesige Chance. Bei so einem Verein wie den SC Victoria von Marius Ebbers und Martin Spreitz das Vertrauen ausgesprochen zu kriegen und in der Rückrunde die Nummer 1 zu sein, ist natürlich ein cooles Gefühl. So kann ich jetzt endlich auch auf dem Platz und nicht nur im Training meine Leistung bringen. Ich freue mich sehr darauf. Das ist die Chance, auf die ich natürlich auch gewartet habe.“
Lauert man als zweiter Keeper auch so ein bisschen auf genau so eine Chance?
HR: „
Das Fußballgeschäft ist relativ schnelllebig und, dass es nicht mein Ziel ist, immer nur die Nummer 2 zu sein, ist ja klar. Es ist ganz logisch, dass man als Fußballer spielen möchte. Dass es deshalb mein Ziel war, in der Oberliga irgendwann die Nummer 1 zu sein, war auch von vornherein klar. Ob das dann bei Vicky funktioniert hätte oder auch nicht, hätte man dann sehen müssen. Aber so ist es jetzt natürlich eine einmalige Chance. Bei so einem Verein, der zu den Top Teams der Oberliga gehört, der erste Torwart zu sein, ist natürlich überragend.“
Schauen wir nun mal hinter deine privaten Kulissen: Wie und wo bist du aufgewachsen?
„Ich bin in Alsterdorf in guten und sehr familiären Verhältnissen aufgewachsen. Irgendjemand von der Familie war immer da, genauso wie ein Stück Rasen zum Bolzen. Einen kurzen Schulweg, den ich mit meinen Freunden gehen konnte, hatte ich auch.“
Wo schmeckt es für dich am Besten?
(lacht) „Am besten schmeckt es immer bei Mama. Ich liebe die Lasagne von meiner Mama. Die macht sie wirklich immer 1A. Aber auch die Standardgerichte wie zum Beispiel Spaghetti Carbonara macht meine Mama echt super.“
Was ist dir in deinem Leben persönlich wichtig?
„Dass ich zu hundert Prozent mit einem Lachen durch das Leben gehe. Ich glaube, dass es in allen Winkeln des Lebens ohne Spaß nicht gut funktioniert. Egal ob auf dem Fußballplatz, im Privaten oder sonst wo. Ich persönlich bin auch eher der lockere Typ. Ich habe auch kaum Angst vor dem, was mir in meinem Leben begenet. Ich möchte eher mit den Aufgaben, die auf mich zukommen, umgehen. Ganz wichtig für mich ist auch der Satz: Genieße jeden Tag, denn er könnte dein Letzter sein.“
Wie würdest du deinen Humor bezeichnen?
„Ich bin ein riesen Fan von Johnny Depp in der Filmreihe „Fluch der Karibik“. Denn der Humor, den Jonny Depp darin zeigt, trifft genau meinen Humor.“
Wenn du feiern gehst, hälst du es dann lange aus oder rufst du schnell ein Taxi?
(lacht) „Natürlich ist feiern vor einem Spiel absolut verboten. Aber ansonsten bin ich eher der Typ, der am Ende dann auch den Laden abschließt und gerne nochmal durchfegt. Ich trinke auch ganz gerne mal ein Bier oder eben auch eine leckere Mische wie zum Beispiel einen Gin Tonic. Ich bin aber nicht der, der nur an der Bar steht und seine Mischen trinkt, sondern eher auch der Dancer. Dafür brauche ich keinen Alkohol. Ich gehe auch nüchtern auf die Tanzfläche.“
Du rockst dein Leben echt mit viel Spaß aber auch Verstand. Hast du denn ein festes Lebensmotto?
„WORK HARD – DREAM BIG. Es kommt dir nämlich ohne harte Arbeit im Leben nichts zugeflogen. Und zudem solltest du lieber große Träume verfolgen, auch wenn du vielleicht nur Etappenziele erreichen kannst, statt nur kleine Träume zu haben und am Ende enttäuscht zu sein, weil du dir denkst, dass du auch mehr hättest haben können.“



AUTOR: Mathias Reß