Nur gestützt konnte Julian Schmid das Feld verlassen. Foto: Christian Küch

Es war die 54. Minute im Testspiel gegen den SSC Phoenix Kisdorf am vergangenen Samstag. Julian Schmid, der erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, blieb nach einem Zweikampf um den Ball am Boden liegen und fasste sich dabei an sein rechtes Bein. Nachdem sich unsere Physiotherapeutin Svenja Staack noch auf dem Platz ein paar erste Eindrücke verschaffen konnte, signalisierte sie doch recht zügig, dass „Jules“ wieder ausgewechselt werden musste. Eine Instabilität im Knie war gegeben. Gestützt von Svenja Staack und Trainer Martin Spreitz verließ Julian Schmid mit schmerzverzerrtem Gesicht auf einem Bein das Feld.

Bereits zu Wochenbeginn stand neben weiteren Untersuchungen auch ein MRT-Termin an. Auf diesen Bildern sollte dann tatsächlich die schlimmste Befürchtung bestätigt werden: Kreuzbandriss!

Das bedeutet, dass uns unser Außenbahnflitzer für eine lange Zeit fehlen wird. Ein genauer Zeitraum kann natürlich nicht prognostiziert werden. Der Ausfall von Jules ist ganz klar ein wirklich herber Verlust für die Mannschaft, wenn man an die kommende Saison denkt. Doch in erster Linie denken wir nun erst mal an den Spieler. Wir wünschen Jules für die OP und die Zeit danach ganz viel Kraft, Geduld und Ausdauer. Wir stehen vollkommen hinter unserem Spieler und drücken ganz fest die Daumen, dass der Heilungsprozess gut verläuft.

Sei stark Jules!