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Mentale Stärke entscheidet das Derby

Starke Partner: Deepvelop und die Hanseatische Krankenkasse

Unsere Ligamannschaft gewann am vergangenen Freitag im Achtelfinale gegen Altona 93 durch den Siegtreffer von Sönke Meyer in der 8. Minute mit 1:0 im Stadion Hoheluft.

Bereits im vergangenen Jahr trafen beide Mannschaften im Wettbewerb aufeinander, damals jedoch im Viertelfinale. Altona 93 konnte das Spiel seinerzeit mit einem späten Siegtreffer für sich entscheiden. Seitdem hat sich bei beiden Teams viel getan: Altona schaffte in der letzten Saison als Meister den Aufstieg in die Regionalliga. Der SC Victoria spielt in dieser Saison statistisch die beste Hinrunde seit mehreren Jahren.

Zu den jüngsten Erfolgen bei der Ligamannschaft trägt sicherlich auch die sportpsychologische Begleitung durch Deepvelop bei. In spannenden Sitzungen lernen die Spieler ihre eigene Persönlichkeit besser kennen. Das hilft ihnen, ihr Verhalten in Drucksituationen besser zu verstehen und positiv auf ihre Mitspieler einzuwirken. Erst möglich gemacht wird dieses Sportmentaltraining durch unseren Gesundheitspartner, die HEK. Ein großes Dankeschön geht an beide Partner, die nicht nur unsere Ligamannschaft begleiten, sondern mit angeboten in der Jugend und Elternschaft unseren Verein stärken.

Umkämpftes Spiel

Von Beginn an war viel Feuer im Achtelfinal-Derby. Brian Jungjohann schickte nach einem Ballgewinn im Zentrum bereits in der ersten Minute Luca Palzer in ein Laufduell mit Michael Ambrosius. Palzer setzte sich durch, scheiterte anschließend jedoch am Altonaer Schlussmann Dennis Lohmann.

Im Gegenzug kam Altona zu seiner ersten Torchance: Ein direkter Freistoß von Tayfun Can landete jedoch auf dem Tordach. Kurz darauf, in der 8. Spielminute, folgte die spielentscheidende Szene. Nach einem langen Einwurf von rechts bekam Luca Reimers den Ball von einem Altonaer Verteidiger zurückgeköpft und flankte auf den sich am zweiten Pfosten absetzenden Sönke Meyer, der den Ball mit dem ersten Kontakt in die untere linke Torecke verwandelte. Danach folgte eine Phase, in der Altona mehr Ballbesitz hatte, jedoch über längere Zeit nicht gefährlich wurde. Victoria verteidigte in einem kompakten Mittelfeldpressing. Nach einem Abstoß von Victoria in der 15. Minute kam jedoch Moritz Grotsche frei an den Ball aus halbrechter Position, verfehlte das Tor aber um mehrere Meter neben dem rechten Pfosten.

Dem Spiel war die Derbystimmung deutlich anzumerken: Es gab viele kleine Fouls, der Schiedsrichter musste häufiger eingreifen. So auch bei einem Freistoß in der 23. Minute. Nach Rangeleien bei den einlaufenden Spielern zeigte Schiedsrichter Gerhard Ludolph Pepe Bensch (Victoria) sowie Yilmaz und Ambrosius (Altona) die Gelbe Karte.
In der 32. Minute konnte sich Dennis Lohmann erneut auszeichnen. Nach einem Ballgewinn im Zentrum fand Victoria zunächst Luca Palzer, der den Ball auf Paul Fröhlich weiterlegte. Dieser visierte die linke Ecke an, doch Lohmann kam entschlossen heraus und parierte den Schuss. Anschließend gingen beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Unsere Ligamannschaft startete die zweite Halbzeit in einem tiefen Abwehrpressing und überließ Altona weitestgehend den Ballbesitz. In der 60. Minute brachte ein Freistoß kurz hinter dem Mittelkreis Gefahr, als Ambrosius die Flanke ins lange Eck setzen wollte, Hendrik Rabe den Ball jedoch ins Toraus klären konnte.

In der 85. Minute kam Vicky nochmals über die linke Seite zu einem Konter. Max Kahr leitete den Ball auf Luca Palzer weiter, der auf den eingewechselten Luis Gleich ablegte. Dessen Abschluss geriet jedoch zu zentral, sodass Dennis Lohmann den Schuss halten konnte. Altonas letzte große Chance folgte in der 87. Minute: Nach einem Konter setzte sich Lesley Karschau über außen durch und brachte eine scharfe, flache Hereingabe, die Luca Dammann ins Toraus klären konnte. In den letzten Spielminuten, inklusive sieben Minuten Nachspielzeit, warf Altona alles nach vorne, doch Victoria verteidigte die Führung leidenschaftlich über die Zeit. Beim Abpfiff lagen sich die Victoria-Spieler und Verantwortlichen in den Armen und feierten den verdienten Heimsieg mit den Fans. 

Durch gemeinschaftliches verteidigen und einen starken Siegeswillen setzte sich unsere Mannschaft vor knapp 2.000 Zuschauenden durch. Mit diesem Ergebnis krönten wir nicht nur eine starke Hinrunde, sondern konnten mit einem Regionalligisten als Gradmesser auch zeigen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.