Unsere Senioren mit der Ü40 von Bayer 04 Leverkusen. Foto: Andrea Erdmann

Über zwei Tage sollte der „DFB-Ü 40-Cup“ dauern. In der Vorrunde gab es zwei Gruppen mit jeweils fünf Mannschaften. Vier Spiele waren zu bestreiten, um heute ins Halbfinale einzuziehen. Und es fing schon gut an. Denn im ersten Match wurde durch die Tore von Tim Vogel und Marius Ebbers die Truppe von SG Stadelhofen/Oberkirch mit 2:0 besiegt. Das war gestern am ersten Tag. Genauso wie das 0:0 Unentschieden gegen SG Mittelmosel/Leiwen. Vier Punkte und keine Niederlage standen auf dem Habenkonto. Sicher keine schlechte Ausbeute. Nur leider kam am Ende des Tages eine Hiobsbotschaft: Marius Ebbers, Jens Suaidy und Till Furthmann mussten sich für den zweiten Tag verletzt abmelden und konnten dem Team somit zumindest auf dem Platz nicht mehr helfen.

Trotzdem: Die Köpfe blieben weiter aufrecht, die Motivation erhielt keinerlei Einbruch und der Wille war da, noch mehr Geschichte schreiben zu wollen.

Jedoch, und das war auch Jedem klar, würde es am heutigen Tage echt spannend werden. So wie es dann schließlich auch eintrat. Denn nach dem dritten Gruppenspiel gegen die SpG Martinroda/Ilmenau/Geratal, in dem unsere Männer nicht über ein 1:1 – als Torschütze trat Torben Voß in Erscheinung – hinauskamen, waren wir auf Schützenhilfe aus dem Parallelspiel angewiesen. Die bekamen wir aber nicht. So waren wir gezwungen, gegen die Ü40 von Bayer Leverkusen, die bisher alle ihre Spiele gewann und bereits als Gruppensieger feststand, zu gewinnen. Bis zur Halbzeit waren unsere Senioren mit einem 0:0 noch gut im Rennen. Doch dann drehten die Leverkusener auf und entschieden am Ende die Partie mit 3:0 für sich. Das war natürlich bitter. Denn es bedeutete sogleich das Aus für unser Team.

ABER wir müssen was etwas ganz Wichtiges sagen: WIR SIND STOLZ auf unsere Wikinger!! Wir bedanken uns bei euch für euren Einsatz, eure Leidenschaft und für euren bemerkenswerten Auftritt in unseren Farben!

Und nun gehören die letzten Worte natürlich noch unserem 1. Vorsitzenden des SCV und Trainer des Ü40-Teams Ronald Lotz: „Das gesamte Team, nebst Staff und begleitende Fans, waren einfach einzigartig. Wir haben Hamburg in allen Bereichen mehr als vorbildlich vertreten. Leider mussten wir verletzungsbedingt auf Leistungsträger wie Marius Ebbers, Jens Suaidy und Till Furthmann in den entscheidenden Spielen verzichten. Wir sind die kleinste Nummer in Norddeutschland. Nämlich die Nummer 1. Und Deutschland hat den SC Victoria Hamburg von der besten Seite kennen- und lieben gelernt.“




AUTOR: Mathias Reß