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Wie viele andere Teams ist natürlich auch unsere Ligamannschaft dabei, das Beste aus der momentanen Situation zu machen. Über digitale Medien gibt es glücklicherweise die Möglichkeit, wenigstens „Trockenübungen“ im Kreise der Freunde miteinander durchzuführen. Es ist einfach auch so wichtig, dass sich unsere Wikinger zwischendurch weiterhin sehen, zusammen trainieren und scherzen können.

Trainer Martin Spreitz sagte es kürzlich schon einmal und betonte es nach der gemeinsamen Einheit am Montagabend via Internet auch nochmal: „Das Schönste an dieser Art von Training ist, zu sehen, dass es den Jungs gut geht. Dass sie gesund sind und, dass sie auch den Spaß nicht verloren haben. Das ist in so einer Zeit sehr wichtig, dass die Laune gut bleibt.“ Der Coach bringt im Zuge dessen auch nochmal die Umstände klar auf den Punkt, dass man sich im Normalfall mindestens viermal in der Woche sieht und zusammen Zeit verbringt. „Dementsprechend ist es natürlich eine Umstellung, wenn von einem auf den anderen Tag diese gemeinsame Zeit wegfällt. Deshalb ist es einfach umso schöner, die Jungs, wenn auch nur über digitale Medien, zu sehen. Das macht dann doch auch schon Spaß“, so Martin Spreitz, der abschließend zu seinem Statement noch anfügt, dass es „selbstverständlich besser“ wäre, „mit grünem Geläuf unter den Beinen zu trainieren und einen Ball dabei zu haben, statt nur Kräftigungsübungen zu machen. Aber momentan ist es halt so. Und diese Art von Training ist immerhin besser als nichts.“

Auch Innenverteidiger Yannick Petzschke, der ebenfalls sehr fleißig dabei ist, sich während der Pandemie-Einschränkungen fit zu halten, ist glücklich darüber, dass es die Möglichkeit gibt, mittels einer Internetübertragung mit seinen Teamkameraden weiterhin Sport zu treiben, und das obwohl sich eigentlich alle an anderen Orten befinden: „Ich finde es überragend, dass wir in einer Zeit leben, in der so etwas so einfach möglich ist.“ Auch seine Eindrücke über diese Art von Training teilt uns unsere Abwehrkante sehr gerne mit: „Obwohl die Situation nicht ganz einfach ist, machen wir alle das Beste daraus. Ich denke, darauf kommt es auch aktuell an: Sich nicht über alles beschweren, sich solidarisch verhalten und das Beste aus den Gegebenheiten machen! Die Einheit war sonst an sich rundum top. Der Trainingseffekt ist hier aus meiner Sicht aber nur zweitrangig. Es war einfach super, die Boys mal wieder zu sehen. Sogar unser Ex-Greifer Lohmi, der inzwischen in Köln lebt, hat sich die Ehre gegeben.“

Diese gemeinsamen Trainingseinheiten via Stream sind nun mit festen Terminen verknüpft, an die sich die Mannschaft zu halten hat. Ausgenommen davon ist, wie sonst auch, lediglich das Team ums Team. Doch wer so viel Spaß und Freude am Tun verspürt, für den ist es alles andere als ein Pflichtprogramm. Eher sogar etwas auf das sich die Spieler freuen, wenn es zur nächsten Einheit kommt. Wir wünschen ihnen sehr viel Freude am Tun und vielleicht ja nebenbei auch noch etwas Fitness. 😊


AUTOR: Mathias Reß