Nach dem Erfolg aus der Vorwoche beim Tabellenletzten Walddörfer SV, bei dem unsere U17-Victorianer einen 2:1-Sieg einheimsten, kam an diesem Wochenende mit dem TSV Sasel der Tabellen-Dritte an die Hoheluft. Zunächst lief alles ganz gut, so, dass unser Nachwuchs in der 22. Minute per Strafstoßtor mit 1:0 in Führung ging. Doch der Jubel war noch gar nicht so richtig beendet, da zappelte der Ball schon wieder im Netz. Dieses Mal jedoch auf unserer Seite. So schnell konnte keiner gucken. Nicht mal eine Minute später stand es bereits 1:1 Unentschieden. Ab dann nahmen die Gäste aus Sasel immer mehr an Fahrt auf, was zur Folge hatte, dass sie das Spiel zu ihren Gunsten drehten und durch Treffer in der 28., 35. und 38. Minute den Spielstand noch in der ersten Halbzeit auf 1:4 hochschraubten. Als wäre das noch nicht genug gewesen, setzten sie schon kurz nach Wiederanpfiff in der 43. Minute noch einen drauf, indem sie auf 1:5 erhöhten. Bei solch einem Vorsprung ist die Messe in der Regel eigentlich gelesen – EIGENTLICH! Doch da hat man die Rechnung ohne unsere Kicker gemacht.

Es schien fast so, als würden unsere Victorianer eine zweite Luft bekommen. Der fast nicht mehr zu erreichende Rückstand ließ sie völlig kalt. Denn dann drehten unsere Jungs mal auf. Ganz vorneweg Joel Knoch! Unsere Nummer 15 zeigte eine Energieleistung, die seinesgleichen suchte. Joel schaffte es, zwischen der 49. und der 61. Minute innerhalb von zwölf Zeigerumdrehungen vier weitere Male in den gegnerischen Kasten zu treffen, nachdem er auch schon den Elfer zum 1:0 verwandelt hatte. Durch seine insgesamt FÜNF Tore stand es plötzlich 5:5 Unentschieden. Dass es dann Mika Schuback auch noch gelang, quasi mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer einzunetzen, war die Kirsche auf der Sahnetorte. Was für ein Spiel. Danach war erstmal durchatmen angesagt und die Zuschauer brauchten ein paar Minuten, um aus dem Staunen wieder herauszukommen. Denn das was unsere Victorianer da geleistet haben, war nicht nur beeindruckend, sondern verdiente und verdient wirklich jede Menge Respekt!


AUTOR: Mathias Reß