Am kommenden Sonntag den 17. November steht für unsere Mannschaft ein Auswärtsspiel beim TSV Sasel an. Ein Blick in die Vergangenheit verrät: „Sasel können wir“. Denn bisher gab es in der Oberliga, zumindest seitdem der TSV wieder zurück im Oberhaus ist, zwei Punkteteilungen und zwei Siege für unsere Wikinger. Und auch in der Sommerpause gewannen wir während des „Gody Cup“ nach 45 Minuten mit 2:0 gegen die Saseler. Die Statistik könnte für uns vor dem anstehenden Duell also durchaus schlechter aussehen. Dennoch muss jede Partie erstmal absolviert werden. Denn erst am Ende werden die Punkte gezählt.

Ach ja … die Punkte: Derzeit besitzt die Truppe von Trainer Danny Zankl, der übrigens am Donnerstag den 14. November seinen 32. Geburtstag feierte, wofür wir ihm an dieser Stelle natürlich auch noch gratulieren, 35 Zähler, womit sie Einen mehr auf ihrem Konto wissen, als wir es tun. Deshalb befinden sich die „Parkwegler“ auf dem vierten Rang, während wir vom fünften Platz winken. Da ihr Vorsprung jedoch so gering ist, würden wir sie mit einem Auswärtssieg im Klassement wieder überholen, was natürlich unser Ziel ist und wofür wir anreisen. Wir wollen gewinnen. Alles andere steht überhaupt nicht zur Debatte. Wir möchten diesen letzten Spieltag der Hinrunde 2019/20 für uns positiv gestalten und weiterhin zu den „Top Five“ der Oberliga Hamburg gehören. Im letzten Jahr beendeten wir die erste Saisonhälfte mit weniger Punkten und einem schlechteren Torverhältnis, als wir es jetzt schon haben, und vertüdelten erst am vorletzten Spieltag die Vizemeisterschaft. Wir können uns also eine noch viel bessere Ausgangslage schaffen, wofür unsere Männer wieder alles geben werden.

Der TSV Sasel freut sich sicher, mal wieder auf dem eigenen Platz antreten zu dürfen. Zuletzt mussten die Saseler nämlich gleich dreimal hintereinander reisen (inklusive am vorgezogenen 21. Spieltag). Zwar steckten sie am vergangenen Wochenende eine 0:2 Niederlage in Niendorf ein, am heimischen Parkweg sieht das aber anders aus. Dort mussten sich die Zankl-Kicker bisher nur gegen Dassendorf (0:1) und Teutonia (0:3) geschlagen geben. Die übrigen Heimspiele wurden gewonnen. Auch deshalb wissen wir, dass es eine schwere Aufgabe wird, die wir aber selbstbewusst angehen. Denn unsere Wikinger sind sich bewusst, was für eine enorme Kraft in ihnen steckt. Und somit ist eins gewiss: Es werden zwei Teams aufeinandertreffen, die beide ganz schön was auf dem Kasten haben. Deshalb freuen wir uns auf eine sehr anspruchsvolle Partie mit hoffentlich dem besseren Ende für unseren SC Victoria.


AUTOR: Mathias Reß