Brasschaat bei Antwerpen, Belgien – Hockey auf höchstem Niveau, spannende Spiele und jede Menge internationale Begegnungen: Bei der Weltmeisterschaft der Ü60-Frauen und Ü60-Männer in Brasschaat bei Antwerpen trafen sich die besten Hockeyspielerinnen und Hockeyspieler ihrer Altersklasse aus aller Welt. Mit dabei waren auch Kirsten bei den Frauen und Tim bei den Männern – zwei besondere WM-Erlebnisse mit unterschiedlichen, aber jeweils versöhnlichen Enden.
Kirstens erste Weltmeisterschaft als Spielerin
Für Kirsten war die Reise nach Belgien etwas ganz Besonderes. Zum ersten Mal stand sie selbst als Spielerin bei einer Weltmeisterschaft auf dem Platz und durfte die deutsche Ü60-Auswahl vertreten. Doch bereits die Gruppenphase hatte es in sich: Mit Irland, Wales, England und Neuseeland warteten gleich mehrere starke Gegnerinnen auf das deutsche Team.
Die deutsche Mannschaft startete mit großem Einsatz in das Turnier und erkämpfte sich gegen Irland ein Unentschieden. Auch gegen England zeigte Deutschland eine starke Leistung und holte erneut einen Punkt. Gegen Wales gelang schließlich der erste Sieg des Turniers. Damit hielt sich die deutsche Mannschaft alle Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale offen.
Im letzten Gruppenspiel wartete mit Neuseeland allerdings noch einmal ein echtes Schwergewicht. Deutschland musste sich geschlagen geben, und damit war klar: Für den Einzug ins Viertelfinale reichte es trotz der guten Leistungen und der insgesamt starken Auftritte leider nicht.
Die Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. Im abschließenden Spiel gegen Argentinien zeigte Deutschland noch einmal großen Kampfgeist und belohnte sich mit einem spannenden 4:3-Sieg. Damit fanden die Ü60-Frauen einen positiven Abschluss und konnten die Weltmeisterschaft mit einem Erfolgserlebnis beenden.
Für Kirsten bleibt die WM in Brasschaat sicherlich in besonderer Erinnerung. Die erste Weltmeisterschaft als Spielerin, internationale Gegnerinnen und viele neue Eindrücke machten das Turnier zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Tim und die Ü60-Männer spielen sich ins Viertelfinale
Auch die deutschen Ü60-Männer mit Tim erwischten einen erfolgreichen Start in die Weltmeisterschaft. In einer starken Gruppenphase überzeugte das Team mit guten Leistungen und sicherte sich am Ende den zweiten Platz.
Damit war der Einzug ins Viertelfinale geschafft – und die Vorfreude auf die K.-o.-Runde entsprechend groß. Dort wartete mit den Niederlanden allerdings ein äußerst unangenehmer Gegner. In einem engen und spannenden Viertelfinalspiel entwickelte sich ein echter Hockey-Krimi.
Deutschland kämpfte bis zur letzten Minute, musste sich den Niederländern am Ende aber knapp mit 3:4 geschlagen geben. Der Traum vom Halbfinale war damit beendet.
Doch auch die Männer wollten das Turnier unbedingt mit einem Erfolg abschließen. Im Spiel um Platz fünf traf die deutsche Mannschaft auf Australien. Mit einer starken Leistung gelang schließlich der verdiente Sieg. Damit sicherten sich Tim und seine Mannschaftskollegen einen hervorragenden fünften Platz bei der Weltmeisterschaft.
Zwei Mannschaften, ein gemeinsames WM-Erlebnis
Auch wenn bei den deutschen Ü60-Frauen der Sprung ins Viertelfinale knapp verpasst wurde und die Männer im Viertelfinale ausschieden, konnten beide Teams am Ende zufrieden auf ihre Weltmeisterschaft zurückblicken.
Vor allem aber zeigte die Weltmeisterschaft in Brasschaat bei Antwerpen, dass Hockey auch jenseits der 60 mit großer Leidenschaft, sportlichem Ehrgeiz und viel Teamgeist gespielt wird. Spannende Begegnungen, internationale Freundschaften und die gemeinsame Freude am Hockey machten das Turnier zu einem Erlebnis, das weit über die Ergebnisse hinausgeht.
Am Ende konnten sowohl die deutschen Ü60-Frauen als auch die Ü60-Männer mit einem Sieg im letzten Spiel für einen versöhnlichen Abschluss sorgen – und mit vielen besonderen Erinnerungen die Heimreise antreten.






